Hier eine Auswahl von Guppies, die wir in unseren Aquarien pflegen. 

Poecilia reticulata
Familie:   Poeciliadae
Gattung: Poecilia 
Art:  P. reticulata
Herkunft:  Brasilien
Größe:  6 cm
Vertragen eine Temperatur zw. 16 u. 30oC. Doch man sollte sie nicht zu warm halten, am besten bei 24 – 26oC.
dH 4 – 30o 
pH 7,0 – 8,5
Guppys sind sehr friedliche Fische. Viele Guppys stellen selbst ihren frischgeborenen Jungfischen nicht nach, dass sie sich sehr schnell vermehren. Wie bei allen Lebendgebärenden Zahnkarpfen bedrängen die Männchen die Weibchen ziemlich stark, weshalb am Besten ein Weibchenüberschuss gepflegt wird.

Ursprünglich auf den Karibischen Inseln bis ins nördliche Brasilien zu finden, hat man den Guppy fast über die gesamten tropischen u. auch über teile der subtropischen Gebiete verbreitet, weil man ihn als Moskitobekämpfer nutzte. Sogar in Europa haben wir in warmen Gewässern freilebende Guppypopulationen.

Guppies besiedeln nicht nur die unterschiedlichsten Süßgewässer, selbst organisch stark verschmutzte Gewässern kann man sie antrefen, sondern auch Brackwasser u. sogar in reinem Meerwasser in der Nähe von Flussmündungen od. in Lagunen.So unterschiedlich seine Biotope sein können, so unterschiedlich ernährt sich der Guppy auch.

Guppies sind anspruchslos, doch wer große u. farbenprächtige Tiere haben möchte sollte abwechslungsreich füttern. Besonders gern fressen sie Mückenlarven , hier vor allem gern die schwarzen Larven der Moskitos, aber auch lebendes Teichfutter ( Wasserflöhe, Cyclops od. ähnliches ), Würmchen ( Grindal ) u. kleine Insekten ( Drosophila ). Daneben kann man Flockenfutter u. Futtertabletten auf tierische, zum Teil auf pflanzlicher Basis, reichen.

Die Weibchen werden nach drei Monaten geschlechtsreif. Die Männchen noch früher.

Hier eine kleine Auswahl unserer Fische, natürlich sehen sie in Natura besser auch.





GESCHLECHTSUNTERSCHIEDE bei Lebendgebärende, z.B. Guppies, Mollies, Schwertträger, Platies usw..

Die Geschlechter lassen sich  sehr einfach und auch relativ früh erkennen. Weibchen zeigen den “Trächtigkeitsfleck” im Bereich über der Afterflosse, Männchen bilden ab ca. der dritten Lebenswoche das Gonopodium aus. Hierbei handelt es sich um das Begattungsorgan der Männchen, welches aus den mittleren Afterflossenstrahlen entsteht. Wer Guppys hält  wird oft Zeuge scheinbarer Begattungen, wobei das Männchen versucht, sein Gonopodium in die Geschlechtsöffnung des Weibchens einzuführen.
Bei der Kopulation geht in der Regel die Sigmoidstellung des Männchens voraus (s-förmige Krümmung) und das Weibchen zeigt durch Stillhalten, oft auch durch ein “Gleiten” vor das Männchen und ein Durchbiegen der Wirbelsäule, dass es paarungsbereit ist.  Die Weibchen bestimmen durch ihr Verhalten, vor allem durch das Stillhalten vor und während des Kopulationsaktes, ob es zu einer Befruchtung kommt oder nicht.
Die Weibchen sind nach einer vorausgegangenen Geburt 3 bis 5 Tage paarungswillig, in dieser Zeit sondern sie auch Signalstoffe, Pheromone, ab. Überdies scheint auch die Populationsdichte einen Einfluss auf die Paarungsbereitschaft zu haben: Je dichter der Bestand, desto kürzer der Zeitraum der Paarungsbereitschaft.
Das Sperma ist ca. 8 - 14 Monate lang, “haltbar, dies gilt auch für noch nicht geschlechtsreife Weibchen, die nach Eintritt der Geschlechtsreife im Alter von ca. 90 Tagen durch die Vorratsbefruchtung trächtig werden können. Daher sind Jungfische so früh als möglich nach Geschlechtern zu trennen, wenn eine gezielte Zucht angestrebt wird.
Die Geburtsfrequenz beträgt bei einer Wassertemperatur von 22-25° fast genau 4 Wochen, allerdings unterliegt der zeitliche Abstand der Geburten vielerlei Schwankungen.







Flossenformen der Guppies:


                                                       von oben nach unten:

                                                         -  Fächerschwanz,

                                                         -  Triangel,

                                                         -  Nadelschwanz, 

                                                         - Speerschwanz,

                                                         - Spatenschwanz,

                                                         - Leierschwanz.  



- Doppelschwert,

- Untenschwert,

- Obenschwert,

- Scherenschwanz,

- Rundschwanz,

- Fahnenschwanz,

- Schleierschwanz.

Auch die Anzahl der Jungen lässt sich nicht pauschal angeben: Die ersten Würfe sind weniger ergiebig, je größer und stabiler das Weibchen, desto größer die Anzahl der Jungen pro Wurf.

Die meisten Lebendgebärenden sind leicht zu vermehren. In einem dichtbepflanztem Artbecken mit lockerer Schwimmpflanzdecke werden sich die meisten Jungtiere vor den vielfach kannibalischen Eltern verbergen können.

Nicht alle Arten können unter diesen Bedingungen gebären. Bei manchen Zahnkarpfen können die geringsten Veränderungen zu nicht lebensfähigen Frühgeburten führen.

Die Jungfische sind bei Geburt in der Regel schon vollkommen entwickelt u. selbsständig. So fern sie nicht schon durch den Geburtsvorgang, an die Oberfläche geschleudert werden, versuchen sie, diese zu erreichen, um ihre Schwimmblase mit Luft zu füllen.

























Folgende Pflanzen können in ein mit Lebendgebärenden Zahnkarpfen besetztes Becken eingesetzt werden:

Azolla - Moosfarn
Cabomba - Haarnixen
Hygrophila species - Wasserfreundarten.
Limnobium – Froschbiss-Arten
Limnophila Sumpffreund-Arten
Ludwigia - Ludwigen-Arten.
Myriophyllum - Tausendblatt- Arten
Nitella -
Nomaphila stricta
Pistia stratiotes
Riccia fluitans - Teichlebermoos.                                                                                        Vallisneria - Wasserschraubenarten.

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