Der Tokeh ist mit seiner Größe von 35 - 40 cm, die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 18 cm, einer der größten Gecko´s.

(Gekko gecko)

Die Tokehs haben ihren Namen nach dem lauten Ruf der Männchen, den sie zur Fortpflanzungszeit nachts ertönen lassen.

Mittels ihrer Ruffolgen (Gek-ko oder Tok-kee) locken die Männchen Weibchen an und markieren ihr Revier.

Bei Gefahr bellen die Tiere laut.


Diese Tiere gehören zu den Lamellengecko´s. Die Füße sind mit einer Milliarden feinster Härchen
( etwa 200 Nanometer breit und lang ) sogenannte Spatulae besetzt.


Aufgrund von sogenannten Van-der-Waals-Kräften finden sie damit auf allen Oberflächen halt und können sogar kopfüber an Scheien laufen.


Der Tokeh ist ein schönes Tier, aber ihr Verhalten ist sehr speziell. Sie sind sehr bissig. Sie beissen sich bis zu 30 min fest. Ihre Bisse können tiefe Wunden verursachen.

Die großen Geckos kommunizieren mittels ihrer Lautäußerungen, ihrer gesamten Gestik und besonders mittels der Bewegungen ihres Schwanzes untereinander. Nur die Männchen erzeugen Ruffolgen, Weibchen und Junge können aber Quäklaute von sich geben. Die Eltern kommunizieren auch mit den Jungtieren in der Eischale kurz vor deren Schlupf. Tokehs haben ein feines Gehör und können gut sehen. Ihr Sehvermögen wird durch Schließen oder Weiten der Pupillen an die Lichtverhältnisse angepasst. Typische Drohgebärden sind ein Aufrichten des Körpers vom Untergrund mit gleichzeitigem Öffnen des großen Mauls. Gerne beißen Tokehs zu, und aufgrund ihrer Zähne und Kraft kann dies zu Verletzungen führen.


Ernährt werden die Tokeh´s mit Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Zophobas, Wachsmotten und andere Insekten. Nestjunge Mäuse und süßes Obst werden ebenfalls gerne genommen von den Tieren.

Sie bekommen von uns regelmäßig, das Vitaminpräparat Korvimin.

Trinkwasser nimmt er in der Regel über die Nahrung oder über das Ablecken von Wassertropfen auf. Das Wasser wird auch durch bereitgestellten Gefäßen aufgenommen.


Die Lebenserwartung beträgt 20 Jahre.


Ursprünglich lebt er Tokeh in Nordostindien über Bangladesch, den Süden Chinas, Taiwan, Südostasien und im Malaiischen Archipel bis zu den Aru-Inseln im Westen und den Philippinen im Norden.

Tokehs besiedeln in tropischen Wäldern Bäume und Felswände. Auch nutzen sie die Vorteile, die ihnen Menschen bieten, und sind als Kulturfolger an Bauwerken in Dörfern und Großstädten anzutreffen.


Wie fast alle Geckos legt der Tokeh pro Gelege stets zwei hartschalige Eier. Ein Weibchen kann bis zu fünf Mal im Jahr Eier legen.Die Tragzeit beträgt ca. 30 Tage. Die Eier haften am Untergrund und sind auch miteinander verklebt. Das Weibchen bleibt bei seinem Gelege und verteidigt es gegen Freßfeinde.

Die jungen Geckos schlüpfen je nach Temperatur nach 100 bis 180 Tagen und sind dann schon acht bis zehn Zentimeter lang. Sie werden, bis sie ihre Jugendfärbung verlieren, vom Weibchen bewacht.

Die Jungtiere zieht man am besten zusammen mit den Eltern in einem Terrarium auf, da diese sich vorbildlich um ihre Kleinen kümmern. Wenn die Jungtiere geschlechtsreif werden, müssen sie aus dem Becken der Eltern entfernt werden, um Inzucht oder Rivalität zweier Männchen (Bruder/ Vater) zu vermeiden.


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